HONOR FORGOTTEN / JOURNAL
Was steckt im The Guardian? Material, Druck und Details erklärt
The Guardian in Frontansicht: klar, reduziert und auf das Wesentliche konzentriert.
The Guardian sieht auf den ersten Blick nach einem schwarzen Oversized Hoodie aus. Aber gerade bei Kleidung steckt der Unterschied oft in Dingen, die man auf einem normalen Produktfoto kaum erkennt.
Wie schwer ist der Stoff?
Was ist innen?
Was wurde gestickt und was gedruckt?
Und was hat es eigentlich mit den leuchtenden Augen auf sich?
Genau darum geht es hier.
Wir schauen uns The Guardian Stück für Stück an.
450 GSM: bewusst schwer
Fangen wir beim Stoffgewicht an.
The Guardian hat 450 GSM.
GSM bedeutet Gramm pro Quadratmeter. Der Wert sagt also aus, wie viel ein Quadratmeter des verwendeten Stoffes wiegt.
450 GSM liegen bei einem Hoodie im schweren Bereich.
Das merkt man beim Anfassen und beim Tragen. Der Stoff fühlt sich massiv an und hat deutlich mehr Gewicht als ein leichter Sweatstoff.
Wichtig ist uns trotzdem:
Ein hoher GSM-Wert ist nicht automatisch ein Qualitätsbeweis.
Material, Verarbeitung, Schnitt und viele andere Dinge spielen ebenfalls eine Rolle.
Wenn du genauer wissen möchtest, was GSM bedeutet und warum wir uns für 450 GSM entschieden haben, haben wir dazu einen eigenen JOURNAL-Beitrag:
Was bedeutet GSM bei Hoodies? Warum 450 GSM den Unterschied macht
Das Material
Beim Hauptmaterial von The Guardian setzen wir auf:
100 % Baumwolle.
Beim Rippeneinsatz werden:
95 % Baumwolle und 5 % Elasthan
verwendet.
Elasthan ist eine elastische Faser. Schon ein kleiner Anteil kann dafür sorgen, dass ein Rippbereich dehnbarer ist und anschließend besser wieder in seine Form zurückgeht.
Uns ist wichtig, solche Angaben konkret zu nennen.
„Premium Material“ kann praktisch jeder auf eine Produktseite schreiben.
Eine genaue Materialangabe sagt deutlich mehr.
Die Innenseite: Loopback French Terry
Auf der Innenseite findet man Loopback French Terry.
French Terry ist ein Sweatstoff, bei dem auf der Innenseite kleine Garnschlingen sichtbar sind.
Bei Loopback bleiben diese Schlingen erhalten und werden nicht zu einer flauschigen Oberfläche aufgeraut.
Dadurch sieht und fühlt sich die Innenseite anders an als bei einem klassischen Fleece-Hoodie.
Das passt zu dem schweren Charakter von The Guardian.

Loopback French Terry auf der Innenseite und der gestickte Honor-Forgotten-Schriftzug auf der Vorderseite.
Die Vorderseite: gestickt statt gedruckt
Auf der Vorderseite befindet sich das Honor-Forgotten-Logo als Stick.
Beim Sticken wird das Motiv mit Garn direkt in beziehungsweise auf das Textil gearbeitet.
Das ergibt eine andere Oberfläche als ein Druck.
Man kann den Stick sehen und fühlen.
Bei The Guardian wollten wir die Vorderseite bewusst ruhiger halten.
Der kleine Schriftzug vorne soll nicht mit dem großen Motiv auf dem Rücken konkurrieren.
Vorne zurückhaltend.
Hinten deutlich.
Die Rückseite: DTG-Druck
Das große Motiv auf der Rückseite wird als DTG-Druck umgesetzt.
DTG steht für Direct to Garment.
Auf Deutsch kann man es ungefähr mit Direktdruck auf das Kleidungsstück übersetzen.
Dabei wird das Motiv digital direkt auf den Stoff gedruckt.
Gerade bei Motiven mit vielen Farben und feinen Details kann diese Technik sinnvoll sein.
Bei The Guardian ist der Rückendruck bewusst deutlich größer und auffälliger als die Vorderseite.
Das ist der Bereich, der die visuelle Geschichte des Hoodies erzählt.
Das Detail im Dunkeln: die leuchtenden Augen
Ein besonderes Detail sitzt im Augenbereich des Motivs.
Nach ausreichender Lichtaufladung kann dieser Bereich im Dunkeln grün sichtbar werden.
Wichtig ist dabei das Wort kann.
Die Stärke des Effekts hängt davon ab, wie viel Licht vorher aufgenommen wurde und wie dunkel die Umgebung anschließend ist.
Wir möchten daraus keine Zauberei machen.
Wenn das Material vorher wenig Licht bekommen hat oder die Umgebung nicht wirklich dunkel ist, fällt der Effekt entsprechend schwächer aus.

Nach Lichtaufladung kann das Augendetail im Dunkeln grün sichtbar werden.
Keine Kordeln
Ein kleines Detail, das erstaunlich schnell auffällt, sobald man darauf achtet:
The Guardian hat keine Kapuzenkordeln.
Das gehört schlicht zum Design dieses Hoodies.
Und ja, selbst KI-Bildprogramme haben uns mehrfach gezeigt, wie selbstverständlich sie einem Hoodie Kordeln hinzufügen, die in Wirklichkeit gar nicht existieren.
Genau deshalb kontrollieren wir Produktdarstellungen sehr genau.
Bei einem Produktfoto muss das Produkt so aussehen, wie es tatsächlich ist.
Der Schnitt: oversized und kastig
The Guardian ist Oversized geschnitten.
Das bedeutet: bewusst weiter als ein klassisch körpernah sitzender Hoodie.
Der Schnitt ist außerdem eher kastig.
Zusammen mit dem schweren 450-GSM-Stoff führt das dazu, dass der Hoodie nicht einfach dünn herunterhängt.
Der Stoff hat Gewicht und Struktur.
Oversized bedeutet dabei nicht automatisch, dass jeder möglichst viele Größen größer bestellen sollte.
Die richtige Größe hängt davon ab, wie locker man einen Hoodie persönlich tragen möchte.
Schwerer Stoff verändert den Fit
Der Schnitt allein bestimmt nicht, wie ein Kleidungsstück fällt.
Das Material spielt ebenfalls eine Rolle.
Ein sehr leichter Stoff verhält sich anders als ein schwerer 450-GSM-Stoff.
Bei The Guardian wollten wir genau diese Kombination:
einen weiten Schnitt und einen schweren Stoff.
Dadurch bekommt der Hoodie seinen massiveren Charakter.
Vorderseite und Rückseite erzählen unterschiedliche Geschichten
Wenn man The Guardian von vorne sieht, ist er vergleichsweise ruhig.
Schwarz.
Kleiner Stick.
Keine Kordeln.
Von hinten verändert sich das Bild deutlich.
Dort steht das große Motiv im Mittelpunkt.
Genau dieser Gegensatz gehört zum Design.
Der Hoodie muss nicht von jeder Seite gleich laut sein.
Verpackung gehört für uns ebenfalls dazu
The Guardian wird in einer schwarzen Box zusammen mit einem Reißverschlussbeutel geliefert.
Natürlich macht eine Verpackung aus einem schlechten Kleidungsstück kein gutes.
Aber sie gehört zum Gesamterlebnis.
Wenn jemand einen limitierten Hoodie bestellt, möchten wir nicht, dass er einfach lieblos irgendwo hineingeworfen ankommt.
Auch hier gilt trotzdem:
Der Inhalt bleibt wichtiger als die Verpackung.
333 Stück
The Guardian ist auf 333 Stück limitiert.
Warum wir uns überhaupt für eine feste Stückzahl entschieden haben und warum zukünftige Produkte nicht zwangsläufig ebenfalls 333 Stück haben müssen, erklären wir ausführlich in einem eigenen Beitrag:
Warum nur 333 Stück? Die Idee hinter der Limitierung von The Guardian
Qualität bedeutet für uns nicht Perfektion
Wir versuchen bei Honor Forgotten, Materialien und Details nach unserem besten Wissen auszuwählen und zu beurteilen.
Trotzdem werden wir niemals behaupten, dass ein Produkt oder eine Marke perfekt ist.
Auch bei Kleidung kann etwas nicht so funktionieren, wie man es sich vorher vorgestellt hat.
Eine Naht kann irgendwann Probleme machen.
Ein Druck verhält sich vielleicht anders als erwartet.
Ein Detail könnte man bei einer späteren Edition anders lösen.
Deshalb gehört für uns auch hier unser Satz dazu:
PERFECTION IS A LIE.
Perfektion ist eine Lüge.
Das ist für uns keine Ausrede für schlechte Qualität.
Es bedeutet, dass man einen Anspruch haben kann, ohne so zu tun, als könne niemals etwas schiefgehen.
Was uns bei The Guardian wichtig war
Wenn man alles zusammenfasst, besteht The Guardian nicht aus einem einzelnen besonderen Detail.
Es ist die Kombination:
450 GSM Stoff.
Hauptmaterial aus 100 % Baumwolle.
Loopback French Terry.
Gesticktes Logo auf der Vorderseite.
Großer DTG-Rückendruck.
Leuchtendes Augendetail.
Oversized Fit.
Keine Kapuzenkordeln.
Limitierung auf 333 Stück.
Ein einzelner dieser Punkte macht noch keinen guten Hoodie.
Für uns muss das Gesamtbild funktionieren.
Fazit
The Guardian sollte nicht einfach ein schwarzer Hoodie mit einem großen Bild auf dem Rücken werden.
Wir wollten Gewicht.
Einen klaren Schnitt.
Eine ruhige Vorderseite.
Eine deutlichere Rückseite.
Material, das sich entsprechend anfühlt.
Und Details, die man teilweise erst beim genaueren Hinsehen entdeckt.
Ob uns das gelungen ist, entscheidet am Ende nicht unser eigener Text.
Das entscheiden die Menschen, die ihn tragen.
Und genau das ist auch richtig so.
Mehr über 450 GSM:
Was bedeutet GSM bei Hoodies? Warum 450 GSM den Unterschied macht
Mehr über die Limitierung:
Warum nur 333 Stück? Die Idee hinter der Limitierung von The Guardian
The Guardian ansehen:
Zum The Guardian Hoodie