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Was bedeutet GSM bei Hoodies? Warum 450 GSM den Unterschied macht

The Guardian Hoodie von Honor Forgotten mit umgeschlagener Innenseite aus schwerem 450-GSM-Stoff
Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt.

250, 350 oder 450 GSM: Die Zahl taucht bei Hoodies immer häufiger auf. Aber was sagt sie wirklich über Gewicht, Tragegefühl und Qualität aus?

Was bedeutet GSM eigentlich?

Wenn du dich schon einmal genauer mit Hoodies, T-Shirts oder anderen Kleidungsstücken beschäftigt hast, bist du wahrscheinlich über Angaben wie 250 GSM, 350 GSM oder 450 GSM gestolpert.

Klingt erst einmal ziemlich technisch. Ist es aber eigentlich nicht.

GSM bedeutet Gramm pro Quadratmeter. Die international verwendete Abkürzung kommt vom englischen „grams per square metre“.

Die Zahl beschreibt also, wie viel ein Quadratmeter des jeweiligen Stoffes wiegt. Bei einem Stoff mit 450 GSM wiegt ein Quadratmeter Stoff 450 Gramm.

Kurz gesagt: GSM beschreibt das Stoffgewicht.

Je höher der Wert ist, desto schwerer ist der Stoff pro Fläche. Bei vergleichbaren Materialien wirkt ein Stoff mit höherem GSM deshalb meistens kräftiger und massiver als ein deutlich leichterer Stoff.

Was merkt man davon bei einem Hoodie?

Vor allem eines: das Gefühl beim Anziehen.

Ein leichter Hoodie fällt anders, bewegt sich anders und fühlt sich weniger massiv an. Ein schwerer Stoff hat meist mehr Stand und gibt dem Kleidungsstück eine deutlich festere Wirkung.

Bei einem Oversized Hoodie spielt das eine ziemlich große Rolle. Der Schnitt soll locker sein, aber trotzdem seine Form behalten. Genau hier kann ein schwerer Stoff interessant werden.

450 GSM gehören bei einem Hoodie klar in den schweren Bereich. Das merkt man sofort, wenn man ihn in die Hand nimmt.

Aber schwer bedeutet nicht automatisch besser.

Und das ist wichtig.

Ist ein Hoodie mit mehr GSM automatisch hochwertiger?

Nein.

Ein hoher GSM-Wert sagt zunächst nur etwas über das Gewicht des Stoffes aus. Er ist kein Qualitätssiegel.

Ein schlecht verarbeiteter schwerer Stoff wird nicht plötzlich hochwertig, nur weil eine große Zahl auf dem Etikett steht. Genauso kann ein leichterer Stoff sehr hochwertig sein.

Für die Qualität spielen mehrere Dinge zusammen: das Material, die verwendeten Garne, die Verarbeitung, die Nähte, der Schnitt und die Art, wie der Stoff hergestellt und veredelt wurde.

Deshalb sollte man GSM immer als einen Teil des Gesamtbildes sehen.

Ein bisschen wie bei einem Auto: Mehr PS sagen dir etwas über die Leistung des Motors. Sie sagen dir aber noch lange nicht, ob das ganze Auto gut gebaut ist.

Warum haben wir uns bei The Guardian für 450 GSM entschieden?

Bei The Guardian wollten wir keinen dünnen Hoodie entwickeln.

Der Stoff sollte Gewicht haben. Man sollte ihn beim Anziehen spüren. Gleichzeitig sollte der Oversized-Schnitt nicht einfach nur weit herunterhängen, sondern eine klare Form bekommen.

Deshalb haben wir uns für 450 GSM und 100 % Baumwolle entschieden.

Auf der Innenseite verwenden wir Loopback French Terry.

Auch das klingt komplizierter, als es ist.

French Terry ist ein Sweatstoff, bei dem auf der Innenseite kleine Garnschlingen zu sehen und zu fühlen sind. Bei „Loopback“ bleiben diese Schlingen erhalten und werden nicht zu einer flauschigen Oberfläche aufgeraut.

Dadurch unterscheidet sich der Stoff zum Beispiel von einem klassischen innen stark angerauten Fleece-Hoodie.

Das Ergebnis ist genau die Art von Material, die wir für The Guardian wollten: schwer, klar und trotzdem angenehm zu tragen.

Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt.

Nahaufnahme der Loopback-French-Terry-Schlingen des 450-GSM-Hoodies von Honor Forgotten Loopback French Terry: Die sichtbaren Garnschlingen auf der Innenseite des 450-GSM-Stoffs.


Wie fühlen sich 450 GSM im Alltag an?

Wenn du bisher hauptsächlich leichtere Hoodies getragen hast, wirst du den Unterschied wahrscheinlich direkt merken.

The Guardian fühlt sich deutlich massiver an. Der Stoff hat Gewicht und liegt anders am Körper. Gerade beim Oversized Fit sorgt das dafür, dass der Hoodie nicht wie ein dünnes, zu großes Sweatshirt wirkt.

Natürlich hat das auch eine andere Seite.

Wer einen möglichst leichten Hoodie für sehr warme Tage sucht, wird mit 450 GSM wahrscheinlich nicht glücklich. Das wäre auch Unsinn zu behaupten.

The Guardian ist bewusst ein schwerer Hoodie.

Genau das gehört zu seinem Charakter.

Warum schreiben wir die GSM-Zahl überhaupt dazu?

Weil wir finden, dass du wissen solltest, was du kaufst.

„Premium“, „hochwertig“ und „Heavyweight“ kann man auf praktisch jedes Kleidungsstück schreiben. Solche Wörter allein sagen nicht besonders viel.

450 GSM ist dagegen eine konkrete Angabe.

Du kannst den Wert einordnen und mit anderen Kleidungsstücken vergleichen. Und du weißt schon vor dem Kauf, dass du keinen leichten Hoodie bekommst.

Für uns gehört diese Transparenz dazu.

450 GSM sind eine Entscheidung, kein Wettbewerb

Am Ende geht es nicht darum, wer die höchste Zahl auf sein Produkt schreiben kann.

Mehr Gewicht ist nicht automatisch besser.

Der Stoff muss zum Kleidungsstück passen.

Bei The Guardian wollten wir einen schweren Oversized Hoodie, der sich deutlich anfühlt, seinen eigenen Charakter hat und zu unserem Design passt.

Deshalb sind es 450 GSM geworden.

Nicht, weil 450 automatisch „besser“ bedeutet.

Sondern weil es für diesen Hoodie genau das Gewicht ist, das wir wollten.

Du möchtest dir The Guardian genauer ansehen? Dann findest du hier alle Details zum Honor Forgotten Hoodie. 

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